Die Reisethrombose

"Die Reisethrombose", auch bekannt unter "Economy class syndrom", ist eine Spezialform der "Sitzthrombose". Durch längeres beengtes und unbewegtes Sitzen auf einer Reise, hauptsächlich im Flugzeug, aber auch in Bus oder Bahn, wird der Blutfluss in den tiefen Beinvenen verlangsamt - es kann zur Thrombusbildung kommen.

Reisethrombose wird immer häufiger: zum einen, weil immer mehr Menschen in ferne Länder reisen und zum anderen, weil die Personen, die diese Langstreckenflüge auf sich nehmen, immer älter werden.

Ältere Menschen haben manchmal auch noch eine Grunderkrankung und dadurch ein höheres Risiko eine Reisethrombose zu bekommen.

Wenn Sie auf der Reise Schlafmittel verwenden, bewegen Sie sich noch weniger.

Die geringe Luftfeuchtigkeit im Flugzeug und zu wenig Flüssigkeitszufuhr bewirken, dass das Blut noch dickflüssiger wird. Der Blutfluss in den tiefen Beinvenen wird verlangsamt. Besonders unter diesem Einfluss kann es zur Thrombusbildung kommen.

Außerdem stellt das Klima in den tropischen und subtropischen Ländern schon eine große Belastung für das venöse Gefäßsystem dar.

Doch nicht nur während des Fliegens erhöht sich die Thrombosegefahr: es zeigt sich, dass sogar relativ mehr Busfahrgäste als Flugpassagiere davon betroffen sind.

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