Herzinfarkt: Untergang von Herzmuskelzellen

Brustschmerzen sind oft Anzeichen für einen Herzinfarkt
Brustschmerzen sind oft Anzeichen für einen Herzinfarkt

Verschließt ein Thrombus eine Arterie, die den Herzmuskel mit Blut versorgt (Herzkranzgefäße), so kommt es zum lebensgefährlichen Herzinfarkt. Der Verschluss stoppt die Blutzufuhr und damit die Sauerstoffversorgung einzelner Bereiche des Herzens. Wird der Verschluss nicht innerhalb weniger Stunden behoben, so ist das Absterben von Herzmuskelzellen die Folge. Diese Vernarbungen im Muskelgewebe stören die elektrische Reizleitung und beeinflussen dadurch die Kontraktionsfähigkeit des Herzens.

Typische Alarmzeichen des Herzinfarktes sind plötzlich einsetzende Schmerzen in der Brustmitte und/oder hinter dem Brustbein, Schmerzen im Rücken und den Armen sowie Atembeschwerden.

Manchmal treten auch kalter Schweiß, Übelkeit, Erbrechen und Bewusstlosigkeit auf. Nicht selten leiden die Patienten unter Todesangst. Besteht der Verdacht auf einen Herzinfarkt, muss sofort der Notarzt gerufen werden!

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